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Essenzen
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Die
innere und äußere Anwendung von Pflanzen, Blüten oder Baumteilen, die
aus ihnen gewonnenen Extrakte und ihre heilenden Energien sind seit
Menschengedenken in allen Kulturen der Erde bekannt.
Zum
Beispiel erkannten die Aborigines schon vor langer Zeit die
vitalisierende Kraft von Blüten. So verspeisen sie entweder die Blüte
nach voller Entfaltung in der Sonne oder sogar die ganze Pflanze. Dies
ermöglicht einerseits die Aufnahme der gespeicherten Energie,
andererseits die Aufnahme des Nährwertes der Pflanze. Oft wird dies mit
einem Ritual verbunden.
Auch
in vielen anderen alten Kulturen wurden Essenzen verschiedenster Art von
jeher zum Heilen eingesetzt, bei uns sind sie aber in Vergessenheit
geraten. Lange Zeit wurde ihr Potential zu heilen nicht erkannt oder
übersehen, bis der englische Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) Anfang
des 20. Jahrhunderts Blütenessenzen „wieder entdeckte“. Nach seinem Tod
verschwand diese Therapiemöglichkeit wieder und wurde in den 70er Jahren
erst von W. von Rohr und danach von der Heilpraktikerin Mechthild
Scheffer erneut ins allgemeine Bewusstsein gebracht. Heutzutage findet
sich sogar in englischen Notfallambulanzen Dr. Bachs Rescue Remedy im
Erste-Hilfe-Koffer, weil diese Blütenessenz sofortige Hilfe bei Schock
bringt.
In der Zwischenzeit ist eine Vielfalt „neuer“ Essenzen auf dem Markt, z.B. australische Buschblüten, Evolutionary Essences, Urcea-Karde und viele andere.
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Heilende
Schwingungen von Essenzen
Um
etwas mehr von der Wirkungsweise der heilenden Schwingungen/Vibrationen
der Essenzen verstehen zu können, muss man sich kurz mit den Aussagen
der Quantenphysik vertraut machen. Es wird dabei heutzutage allgemein
anerkannt, das alles in diesem Universum, sei es tote oder lebendige
Materie, Energie ist und eine spezifische Schwingung hat. Alles Leben
besteht nur, weil es von dieser Lebensenergie durchdrungen ist. Die
Japaner nennen diese Energie „Ki“, die Chinesen „Qi“ und die Inder
„Prana“. Diese Völker haben ihre jeweiligen Heilkonzepte auf der
Harmonisierung von Körper, Geist und Seele aufgebaut. Yoga, Tai Chi/Qi
Gong, Akupunktur, Homöopathie, Meditation und auch die Kinesiologie
arbeiten nach diesem Prinzip.
Aus
Blüten oder anderen Pflanzenteilen hergestellte Essenzen heilen auf der
Energieebene. Dies gilt auch für Essenzen von „toter“ Materie, wie zu
Beispiel Steine oder Orten. Sie alle sind Träger der Informationen und
Energien der Pflanze, des Ortes etc. und ihrer Umwelt. Diese Information
kann in Wasser gespeichert und dann mit Alkohol fixiert werden. Jede
Pflanze, jeder Baum, Stein oder Ort hat seine ganz spezifischen
Merkmale. Es sind zwei verschiedene Informationen vorhanden, die der
Pflanze und die ihrer Umgebung. Diese Essenzen gehören einer bestimmten
Richtung des Energieheilens an, der Schwingungsmedizin. Ihre spezielle
Form des Heilens wird allgemein als Medizin der Zukunft angesehen.
Alles
hat bzw. ist eine Energie, die mit einer spezifischen Frequenz
schwingt. Die Schwingungsmedizin macht sich diese Frequenzen, sei es als
Essenzen, Töne, Farben oder magnetische Felder zunutze, um unseren
Körper positiv zu beeinflussen und wieder eine Balance herzustellen.
Auch jede einzelne unserer Körperzellen hat eine Eigenschwingung. Das
Zusammenspiel all dieser Frequenzen erzeugt unser Energiefeld, unsere
Aura. Schwingen alle unsere Zellen im Körper im Gleichklang, sind wir
gesund, gibt es Dissonanzen oder Disharmonien, sind wir krank.
Es ist besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass unsere Gedanken und Gefühle ebenfalls eine eigene Energie mit spezifischen Frequenzen besitzen. Stehen wir zum Beispiel unter Dauerstress oder haben Schmerzen, entstehen Energieblockaden, die über einen längeren Zeitraum bestehend, Krankheiten verursachen können. Positive Gedanken alleine können Gesundheit schaffen, sind sie negativ, können sie Ursache für Krankheit oder Tod sein.
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| Geistiges Heilen |
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Historischer Überblick
Zu
den ältesten Methoden des Heilens, das den Menschen schon seit allen
Zeiten zur Verfügung stand, gehört das geistige Heilen.
Es
hatte und hat in vielen verschiedenen Traditionen auf dieser Welt einen
festen Platz. Auch in der heutigen Zeit ergänzt das geistige Heilen in
vielen Ländern die diagnostischen und therapeutischen Methoden der
klassischen Schulmedizin. Gerade in westlichen Ländern stößt die
Hightech-Medizin immer wieder an ihre Grenzen.
Es
gibt zunehmend Patienten, die als austherapiert gelten. Gerade in
diesen Fällen wird der Ruf nach einer „ganzheitlichen Medizin“ laut.
Erst dann wird uns eigentlich wieder bewusst, dass Körper, Geist und
Seele eine Einheit bilden und auch als solche behandelt werden muss.
Geschieht dies nicht und wird nur der Körper behandelt, können viele der
inneren Blockaden und Ängste in der Schicht des Körpers als Krankheiten
ihren Ausdruck finden. Gerade bei chronisch Kranken zeigt sich immer
wieder, das energetische Behandlungsmethoden die Selbstheilungskräfte zu
aktivieren vermögen, wozu ein Patient mit langer Leidenszeit oft
alleine nicht mehr in der Lage ist.
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Wirkungsprinzipien
Geistiger Heilweisen
Geistiger
Heilung liegt die Erfahrung zugrunde, dass es eine Kraft gibt, mit
deren Hilfe Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden können. Für diese
Kraft gibt es eine Vielzahl von Namen: u. a. höchste Ouelle, höchste
Ebene, Schöpfer, Gott, Universum, höheres Bewusstsein, Licht, Energie,
spirituelle Führung, höchstes kreatives Bewusstsein von allem was ist,
Schöpfer von allem was ist, Liebe. Diese Kraft ist für jeden Menschen
erfahrbar und ist während einer Behandlung immer deutlich spürbar.
Jeder
Mensch steht mit dieser Heilkraft in Verbindung und kann mit etwas
Übung an sich selbst geistige Heilung praktizieren. Die verbreiteste Art
ist jedoch, dies in Begleitung eines Therapeuten zu tun.
Die bekannteste und älteste Form ist die des Handauflegens, so wie es jede Mutter instinktiv macht, wenn sich ihr Kind verletzt hat.
Die Naturwissenschaft kann diese Kraft noch nicht in allen Einzelheiten erklären. In medizinischen Kreisen spricht man von energetischer- oder Schwingungsmedizin oder auch spiritueller Medizin oder spiritueller Psychotherapie.
Die bisherigen Erkenntnisse stammen aus dem Gebiet der Quantenphysik. Der Biophysiker Fritz-Albert Popp wies nach, dass die Zellen aller Lebewesen kontinuierlich Licht abgeben, er nannte dies „Biophotonenstrahlung“. Dieses Licht wird auch als kohärentes Licht bezeichnet und eignet sich besonders gut zur Informationsübertragung, da es ähnlich wie das Licht eines Laserstrahles eine hohe Ordnung besitzt. Dieses Licht wird nach Meinung von Wissenschaftlern als in allen Zellen vorhanden angesehen und dann insgesamt als den Organismus betreffend als dessen Energiefeld. Man kann daher Biophotonen als eine Art Mittler zwischen Materie und Geist sehen. Licht ist einerseits sinnlich fassbar und physikalisch messbar, und andererseits reicht es in den Bereich der feinstofflichen bis seelisch-geistigen Dimension. Dies wird auch heutzutage von der quantenoptischen Physik so gesehen.
Zusammenfassend
kann man bisher festhalten, dass wir Photonen aussenden und die von
anderen Lebewesen empfangen und aufnehmen können, dass heißt, es wird
Information weitergeben. Es wäre daher denkbar und gleichzeitig ein
Modell der Erklärung geistiger Heilweisen, das so Informationen mit dem
Licht weitergegeben werden, die das Licht in den kranken Zellen des
Empfängers zu korrigieren vermögen.
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Anwendung
und Voraussetzung bei geistiger Heilung
Wie
und ob geistige Heilung bei einem Menschen hilft, hängt davon ab, in
welchem Maße sich jemand bewusst oder unbewusst den Heilkräften öffnet.
Geistige
Heilung ersetzt nicht die üblichen schulmedizinischen Diagnosen und
Therapieverfahren, sondern ist eine wertvolle komplementäre
Therapieform.
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Grundprinzipien der Selbstheilungskräfte und neue damit verbundene Erkenntnisse der Psychoneuroimmunolgie
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In
der seriösen naturheilkundlichen Theorie und Praxis wird das Wirken der
Selbstheilungskräfte sowie deren Förderung und Lenkung als Grundlage
angesehen.
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Mit
diesem Ansatz steht die Naturheilkunde in absolutem Kontrast zur
Hightech-Medizin unserer Tage.
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Die
moderne Medizin und ihre Anhänger misstrauen daher den
Selbstheilungskräften. Es gibt einen Bewertungsmaßstab, den
Doppelblindversuch, nachdem in der heutigen Medizin über Erfolg oder
Misserfolg von Therapien entschieden wird. Wird dieser nun auch als
Bewertungsmaßstab für die Naturheilkunde angewandt, so wird versucht,
die Eigenkräfte des Organismus systematisch (statistisch) zu
eliminieren, und zwar als unerwünschte Störfaktoren bei der Bewertung
des äußeren medizinischen Eingreifens. Das heißt im Klartext: Man möchte
damit die Wirkung des eigenen Eingreifens in die Krankheits- und
Heilungsabläufe wissenschaftlich korrekt, also ohne Störung durch
subjektive und natürliche Heilungsvorgänge, objektiv eindeutig
darstellen.
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In
den letzten Jahrzehnten haben die eindrucksvollen Erfolge der Medizin,
vor allem bei akuten Erkrankungen oder bei spektakulären chirurgischen
Eingriffen (Transplantation von Organen oder Gliedmaßen) zu einer
gewissen Herabsetzung/Nichtachtung der Naturheilkunde und somit auch
der Selbstheilungskräfte geführt.
So könnte man vermuten, dass die
Naturheilkunde in den letzten Jahrzehnten ins Hintertreffen geraten sei.
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Es
scheint aber eher so zu sein, dass die invasive Medizin selbst nun in
die Krise geraten ist:
Man kann die Krise auf zwei Ebenen sehen,
einerseits subjektiv die widerwillige Akzeptanz vieler Patienten und
andererseits die objektive ökonomische Seite der ständig zunehmenden
Kosten bzw. deren Unbezahlbarkeit in einer materiell überreichen
Gesellschaft.
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Letztlich
ist die Krise der Hightech-Medizin ebenso tief wie die Krise der
heutigen Gesellschaft: Sie hat ihre Grundlagen und Wurzeln vergessen.
Man
kann es so ausdrücken, dass die Grundlagen der modernen Gesellschaft
die humane Kultur war, so wie es einmal die Naturheilkunde für die
moderne Medizin war. So gesehen wird die Besinnung in der gegenwärtigen
Krise der Menschheit auf die natürlichen Selbstheilungskräfte gerade
jetzt wieder sehr wichtig.
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Nach
jahrelanger Vernachlässigung der natürlichen Selbstheilungskräfte hat
sich seit einiger Zeit eine neue Forschungsrichtung , die
Psychoneuroimmunologie etabliert, die mit analytischen Methoden beginnt,
altes Wissen des Heilens zu bestätigen.
Spätestens mit dem
Auftreten von Aids und der Problematik der bisherigen
Therapiemöglichkeiten wurde die Bedeutung des Immunsystems überdeutlich.
Selbst potente Antibiotika und Chemotherapien können die Zerstörung
immunkompetenter Lymphzellen durch das Aidsvirus nicht ersetzen, da die
Erkrankten meistens an Tumoren oder Infektionen versterben. Das heißt
mit anderen Worten, dass es für das Immunsystem, die
Selbstheilungskräfte keinen äußeren adäquaten Ersatz gibt. Umgekehrt ist
es allerdings auch so, dass auch die natürlichen Selbstheilungskräfte
ihre natürlichen Grenzen haben, wenn zum Beispiel der jahrelange
Missbrauch von Antibiotika bei banalen Infekten zum Tragen kommt, dass
heißt, das Immunsystem ist dann aus Mangel an „Training“ geschwächt.
Auch ist unsere chemie- und technikgeprägte Umwelt nicht optimal für das
Immunsystem und scheint es in seiner Orientierung zu beeinflussen. So
finden sich seit einiger Zeit vermehrt Unterfunktionen des Immunsystems
(Anfälligkeit für Infektionen und Tumorerkrankungen) oder auch
Überfunktionen (Allergien und Autoimmunkrankheiten).
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Die
Psychoneuroimmunologie ist zu der Erkenntnis gekommen, dass
Immunstörungen nicht alleine auf körperlicher Ebene entstehen. Das
Immunsystem wird auch entscheidend vom Empfinden, Fühlen und Denken
beeinflusst. Es wird geschwächt von Depressionen, Versagensängsten oder
auch Einsamkeit. Seine Funktion wird hingegen von Lebensfreude,
Gelassenheit, Fröhlichkeit und Liebe gefördert. Einseitiger übermäßig
selbstbezogener Egoismus scheint zu Überreaktionen und
Autoimmunerkrankungen zu führen.
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Gerade
diese Verknüpfung von subjektiven Qualitäten wie Fröhlichkeit, Liebe,
Neid mit objektivierbaren körperlichen Funktionen stößt die Anhänger der
statistischen Bewertungsmethoden ab.
Tatsache ist jedoch, dass die
Verknüpfung von Empfinden und Denken mit dem Immunsystem eine nüchterne
objektive Realität ist. Genau dies kann die Psychoneuroimmunologie mit
analytischen Methoden heutzutage darstellen und die seit langem
vermuteten und erfahrenen Beziehungen zwischen Seelenleben und
Selbstheilungskräften nun wissenschaftlich „gesellschaftsfähig“ machen.
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Somit
erhält die alte naturheilkundliche Lehre von den Selbstheilungskräften
des Organismus, vermittelt durch das Immunsystem, eine aktuelle
Bestätigung und Erweiterung. Konkret heißt dies, dass die Fähigkeit zur
Selbstheilung und vor allem zur Gesunderhaltung ein aktives, kompetentes
Immunsystem erfordert.
Ist jedoch das Immunsystem geschwächt, können
Tumor- oder Infektionskrankheiten entstehen. Durch eine Überreaktion
des Immunsystems andererseits kann es zu Autoimmunerkrankungen (das
Immunsystem greift das Selbst, den eigenen Körper an) kommen.
Autoimmunerkrankungen sind zum Beispiel Allergien, Multiple Sklerose,
Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, einige Rheumaformen, d. h sie können in
Organsystemen oder Organen auftreten.
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Um einen Mittelweg zwischen zuviel und zuwenig Reaktion zu finden,
braucht das Immunsystem eine Art ‚Betriebsanleitung’, bestehend aus
Regulation und Moderation. Bekannt ist, dass ein Teil der Regulation auf
der Ebene des Immunsystems selber stattfindet, so zum Beispiel durch
ein Gleichgewicht von Helfer- und Suppressorzellen (T4/T8- Lymphozyten).
Gleichzeitig sind diese aktivierenden, bzw. dämpfenden Zellsysteme
vielfältig mit anderen Zellsystemen (Killerzellen, B-Lymphozyten,
Makrophagen) vernetzt. Ein reger Informationsaustausch erfolgt zwischen
diesen Zellsystemen mittels Botenstoffen (Interleukinen, Zytokinen).
Diese Botenstoffe sind Eiweiße (Peptide) und werden von immunologisch
aktiven Zellen selber im Körper gebildet. Man kann sagen, die Zytokine
bilden Wörter mit Ausrufezeichen, wie: Stop! , lass los! , nichts
tun!....mit diesen ‚Befehlen’ verständigen sich die immunkompetenten
Zellen untereinander.
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Die
Wortbefehle sind, im Immunsystem zunächst isoliert, unmittelbar
funktionsorientiert. Es ist wie bei jeder anderen Kommunikation auch,
einen übergeordneten Sinn ergibt erst die Verknüpfung einzelner Worte zu
Sätzen, die dann letztlich eine Sprache ausmachen. Erst die Sprache,
nicht das Wort macht Sinn. Eine Sprachentwicklung ist am Sinn orientiert
und bedarf der Worte.
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Ähnlich kann man sich die Regulation des Immunsystems vorstellen, wobei
es durch Verknüpfungen von Zellworten zu Sätzen kommt, nämlich zu
ganzkörperlichem bzw. ganzheitlichem Sinn. Diese Verknüpfung von
Zellfunktionen zu ganzkörperlichen integrierten Reaktionen erfolgt
durch Pläne aus dem Gehirn, vor allem aus dem Hypothalamus. Auf diese
wirken die gefühlsbestimmten Impulse aus dem limbischen System ein. Das
limbische System ist das Zentrum für die Verarbeitung von Emotionen wie
Freude, Lust, Unzufriedenheit, Angst, Wut, etc.
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Auch im Zentralnervensystem werden Informationen durch Botenstoffe, die Neurotransmitter, wie Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin und Gammaaminobuttersäure, übertragen. Diese Neurotransmitter sind gewissermaßen die‚Worte’ der Nervenzellen. Aus ihrer Sequenz werden sozusagen "Sätze’"geformt: Verhaltensmuster.
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Es können allerdings auch die Botenstoffe des Gehirns
Informationen an das Immunsystem übermitteln. Dafür besitzt das
Immunsystem Rezeptoren für Neurotransmitter (vergleichbar Ohren für die
Botschaften), andererseits kann das Gehirn auch die Botschaften der
Zytokinine aus dem Immunsystem ‚hören’. Das heißt, das
Zentralnervensystem und das Immunsystem sind auf verschiedenen Ebenen
vielfach miteinander vernetzt. Es findet nicht nur ein Austausch von
Informationen statt, sondern es kann auch die Intensität der Botschaften
modifiziert werden, als das ,Ohr’ gedämpft oder verschärft werden.
Bisher sind noch nicht alle vielfältigen Wechselwirkungen dieses
Informationsaustausches erforscht und man kann daher bisher auch wenig
über die Möglichkeiten zur gesunden Förderung dieser mannigfaltigen
Netzwerke sagen. Es bleibt nicht nur schöne Theorie. Alleine schon das
Wissen um die Vernetzung mit Regelkreisen zwischen Gehirn und
Immunsystem bzw. zwischen Denken, Fühlen und Selbstheilung schafft
einerseits ein erweitertes Wissen um die Selbstheilungskräfte
andererseits auch ein anderes (Selbst-) Bewusstsein. Dieses neue Wissen
warnt vor ständigen, einseitigen, massiven Eingriffen in die
Regelkreise. Auf der anderen Seite ist dieses Wissen eine Bestätigung
für die Vorzüge von Naturheilverfahren, da diese mit körpervertrauten
Mitteln körpervertraute Regelkreise ansprechen und auch oft emotional
gut akzeptiert werden.
Diese bisherigen Grundlagenkenntnisse aus der
Psychoneuroimmunologie können heutzutage ihre konkrete Anwendung
mittels des Stresskonzeptes von Seyle finden.
Dieses Konzept besagt,
dass alles Ungewohnte, also jeder Stress, ob angenehm oder unangenehm,
im Gesamtorganismus zunächst eine kurzfristige Alarmreaktion auslöst.
Der
Organismus versucht mit dieser ‚Belastung’ folgendermaßen fertig zu
werden:
- er erkennt der Situation eine
Bedeutung zu
- er ruft Handlungsabläufe /
Programme ab.
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Während dieser kurzfristigen Alarmreaktionen werden die
Immunfunktionen u.a. durch Adrenalin gedämpft. Durch die Belastung
während des Alarms können- abhängig von veranlagungsbedingten
individuellen Reaktionsmustern und Umweltbedingungen- zwei sehr
unterschiedliche Verhalten ausgelöst werden.
-
Flucht-Kampf - Reaktion (sympathikus bzw angstgeprägt) oder
- Rückzugs-Erhaltungs-Reaktion (parasympatikus bzw. depressionsgeprägt).
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Gelingt
dieser Ausgleich nicht, kommt es zur vegetativen Dauerspannung, die
Folgeerkrankungen verursachen kann, bei einseitig sympatikusbetonter
Reaktion: Migräne, Herzangstsyndrom, Bluthochdruck, Neurodermitis. Bei
einseitiger parasympathikusbetonter Reaktion kommt es zu folgenden
Erkrankungen: Allergien, Zwölffingerdarmgeschwür, Asthma. Wichtig zu
wissen ist, dass bei jeder Einseitigkeit Immunstörungen auftreten
können.
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Im
Krankheitsverlauf kann es zu einen Hin - und Herschwingen zwischen
einseitigen Reaktionen kommen (Angst/ Depression, Kampf / Flucht etc).
In diesen Fällen ist es notwendig nach dem Ursprungsmuster zu suchen, um
die richtige Grundtherapie einleiten zu können. Die Situation lässt
sich nicht ausgleichen, wenn Abwehr (neurotisches Muster) oder ein
Fehlen von Erkennungsprogrammen vorliegt. Kann diese Bewältigung oder
Adaptation nicht stattfinden, kann es zu Krankheiten kommen.
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Gelingt
die oben geschilderte Bewältigung nicht, so geht die ‚ Adaptation’ in
eine Erschöpfungsphase über in der die oben genannten Erkrankungen
auftauchen können. Parallel dazu werden alte ‚krankhafte’
Verhaltensmuster wie Angst, Vermeidung, Depression, Rückzug oder
Zwangsverhaltensweisen reaktiviert oder verstärkt. So wird dann ein
krankmachender Teufelskreis in Gang gesetzt, da die gestörten
Heilungskräfte aus dem Immunsystem destabilisierend von der körperlichen
Ebene aus auf das Fühlen und Denken zurückwirken.
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Es
ist verlockend diesen Teufelskreis krankhafter Verstrickungen mit einem
tiefgehenden Schnitt ein für alle mal zu zertrennen.
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Dies
ist jedoch nicht für jedermann anwendbar, denn es bedeutet eine
grundlegende Neuorientierung, die nur aus dem Bewusstsein heraus bei
noch genügend vorhandener Ich-Stärke durchgeführt werden kann.
Daher
ist es ansonsten sinnvoll in kleinen Schritten vorwärts zu gehen, also
,neu laufen lernen’. Dies kann folgendermaßen geschehen und es erscheint
sinnvoll, dabei therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen:
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- Bewusstmachung der eigenen Reaktionsmuster
- Veränderung von Belastungen, besser noch Entwicklung neuartiger individueller detaillierter Programme zur Bewältigung. --- Bewusstes Abschiednehmen von krankmachenden Mustern.
- Auf körperlicher
Ebene durch individuell dosierte kleine Reize verschiedenster Art:
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Nahrungsergänzung: Zufuhr von Mineralien, Vitaminen, Antioxidantien
Bewegungstherapie: z.B. Qi gong , Tai chi, Yoga,
Atemtherapie
Therapie
mit Essenzen: z.B.Bachblüten, Essenzen mit bestimmten Schwingungsmustern
Therapie
mit Heilpflanzen: z. B. Tausendgüldenkraut, Artischockensaft, Ecchinaceasaft (immunmodulierend), Johanniskraut (neurovegetative Regulation), Ginseng( adaptogen)
Ausleitende Therapie: Heißwasser trinken
Natur: Licht , Luft, Wärme Kälte
Rohkosttherapie
Sanfte
Körpertherapien: z.B. Craniosacraltherapie, Faszientherapien
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Hiermit
können die wichtigsten Grundlagen für die Heilung gelegt werden.
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Um
es noch einmal deutlich zu sagen: Die bisherigen Ergebnisse der
Psychoneuroimmunologie belegen die enge Beziehung zwischen Immunsystem
und Zentralnervensystem, zwischen Fühlen- Denken und den
Selbstheilungskräften. Diese engen Beziehungen können sich krankmachend
oder kranheitsverstärkend oder aber auch heilend auswirken.
Es ist
die Eigenverantwortung eines jeden für sich selbst die lebensrichtige
Orientierung zu wählen und zu fördern.
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